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Ripple bald auf 500 USD?

Ripple

Eine Nachricht macht auch diesen Dezember wieder die Runde:  Angeblich habe ein grosses Amerikanisches Unternehmen starkes Interesse an einer Übernahme von Ripple Labs, der Firma hinter Ripple. Eine derartige Aquise könnte gemäss der News Webseite Thebitcoinnews.com den Kurs von Ripple auf 500 USD katapultieren.

Allerdings ist diese Nachricht mit Vorsicht zu geniessen. Denn mit „einem grossen US-Unternehmen“ ist sehr wahrscheinlichst Google gemeint. Und Google ist schon seit einiger Zeit in Ripple Labs investiert und die beiden Unternehmen arbeiten bereits zusammen an sehr essentiellen Dingen:

Aber wie kann Ripple Google nützlich sein – wie passen Ripple und Google zusammen?

Die Welt braucht einfach eine einfache, schnelle und kostengünstige Art, sich einander Geld zuzusenden. Hier kommt die Ripple Blockchain ins Spiel, denn sie ist genauso schnell wie das Zahlungsverarbeitungssystem von Visa und führt etwa 1500 Transaktionen pro Sekunde durch. Die Kosten sind mit 0,0004 US-Dollar pro Ausführung enorm günstig. Dies bietet große Kosteneinsparungen und viele Vorteile für Kunden und Händler weltweit.

Dass neue Zahlungsmethoden neben Bargeld und Kreditkarten immer beliebter werden, zeigen die neuen Bezahlvarianten von Apple, Alibaba und Co.

Google hat auch seinen Dienst Google Pay eingeführt. Hier hinterlegen Kunden ihre normale Kreditkarte oder das Paypal-Konto und können nun mit ihrem Handy im Shop oder Restaurant bezahlen. Um diese Methode weiterzuentwickeln, sie schneller und billiger zu machen, können beide Unternehmen voneinander profitieren.

Dazu passt auch die Nachricht, dass Amir Sarhangi von Google zu Ripple kommt. Sarhangi arbeitet seit 2015 an der Suchmaschine und wird jetzt das RippleNet – das globale Zahlungsnetzwerk der Kryptowährung – aufbauen. Eine vielversprechende Nachricht für Ripple und sicherlich nicht so schlecht für Google.

Denn alles deutet darauf hin, dass die beiden Partner immer mehr ineinander greifen und damit den weltweiten Zahlungsverkehr revolutionieren könnten. Davon würden beide Seiten und ihre Investoren profitieren. Zuletzt sanken die Preise der beiden Unternehmen jedoch leicht. Die Wall Street und der Markt für Kryptowährung befinden sich jedoch im Allgemeinen in einer schwierigen Zeit, wenn man die aktuelle Baisse anschaut. Dies liegt nicht an den beiden Unternehmen selbst.

Wie wirkt sich das auf den Welligkeitsverlauf aus?

Im Dezember 2018 wurde die Ripple-Münze – auch XRP genannt – als zweitwertigste Kryptowährung mit einer Marktkapitalisierung von etwa 12,5 Milliarden US-Dollar bei 0,295 US-Dollar pro Münze genannt. Nun setzen Insider der Kryptoszene die mutige These auf, dass ein XRP bald 500 Dollar wert sein könnte. Das wäre eine Steigerung von 169’491 Prozent! Ein investierter Euro könnte daher 1694.91 Euro sein.

Auch wenn diese Wertsteigerung utopisch klingt: In Kryptowährungen gab es bereits starke Wertzuwächse. Und selbst wenn der Anstieg nur ein Zehntel der Gesamtsumme anstieg, nämlich 50 USD pro XRP, würden viele Anleger immer noch das Geschäfte ihres Lebens machen.

Und eine solche Steigerung scheint durch die Vernetzung des Unternehmens in der Geschäftswelt möglich zu sein. Die jüngste Nachricht war, dass die Saudi National Bank (NCB) das Ripple-System getestet und als gut befunden hat. Jetzt nutzt die Bank das xCurrent-System für grenzüberschreitende Zahlungen, hauptsächlich nach Nordamerika und Asien.

Der nächste Schritt ist die Implementierung von xRapid. Dieses System ist das Premium-Angebot von Ripples und wird nach Einschätzung der Unternehmen, die das System getestet haben, voraussichtlich die Kosten für grenzüberschreitende Zahlungen um 40 bis 70 Prozent senken.

Infolgedessen wird erwartet, dass der Ripple-Preis in der Zukunft weiter steigen wird. Auch der Microsoft-Gründer und Milliardär Bill Gates setzt mit seiner Bill and Melinda Gates Foundation auf Ripple. Dazu kommen weitere Banken wie beispielsweise das Spanische Finanzhaus Santander und das Kreditkarten Unternehmen American Express welche beide ebenfalls mit Ripple Experimentieren. Ja selbst der CEO von Western Union spracht kürzlich von einem Experiment mit Ripple.

Durch die Zusammenarbeit mit Google und vielen Banken wie dem spanischen Finanzhaus Santander oder dem Kreditkartenunternehmen American Express sollte die Welligkeit und damit ihre Münze – die XRP – an Wert gewinnen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass es bei Ripple kein Mining gibt. Beim Mining von Kryptowährungen handelt es sich um den Prozess, bei dem die Rechenleistung von Computern die Zahlungen und Aktivitäten des Netzwerks überprüft und validiert. Wenn eine Berechnungsaufgabe gelöst ist, wird die Blockchain erweitert und neue Münzen erstellt. Dies ist bei bekannten Digitalen Währungen wie beispielsweise Bitcoin und Ethereum der Fall.

Alle Ripple existieren bereits

Bei Ripple ist es so, dass alle jemals verfügbaren XRP in Höhe von 99.991.757.426 bereits existieren. Es werden keine neuen erstellt. Bei bereits eingestelltem Angebot und steigender Nachfrage steigt der Preis früher oder später. Allersings sind die meisten dieser Ripple im Besitz vom Hersteller Ripple Labs, welcher behauptet diese befänbden sich in einer Art Escrow-System und werden erst nach einer gewissen Zeit auf den Markt gebracht. Dies ist auch exakt auch einer der grössten Kritikpunkte an Ripple als Kryptowährung. Vorteil oder Nachteil – in einem sind sich fast alle einig: Ripple hat starke Partner und damit Potential!

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