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MUFG: Japans grösste Bank steht vor der Eröffnung einer Kryptowährungsbörse

MUFG Bank Japan

Da der Bitcoinhandel sich in Japan zum Mainstream entwickelt, wagen auch führende Finanzunternehmen den Schritt, Dienstleistungen anzubieten, mit denen sie sich ihren Marktanteil erhalten. MUFG, die grösste Bank des Landes, plant nun, ihre eigene Börse zu eröffnen – mit preislich fixierter Kryptowährung und getrennten Bitcoin-Konten für Kunden anderer Börsen.

MUFG Exchange und der Pegged Coin

Die Mitsubishi UFJ Financial Group, Inc. (NYSE:MTU), die viertgrösste Bank der Welt plant, in diesem Finanzjahr ihre eigene Kryptowährungsbörse zu eröffnen. Laut landesinternen Berichten hat MUFG bereits die Financial Services Agency (JFSA) über ihre Entscheidung, eine Börse zu eröffnen, in Kenntnis gesetzt.

Von der Bank weiss man, dass sie an der Ausgabe ihrer eigenen Kryptowährung arbeitet. Wie es aussieht, lautet der Plan derzeit, dass die Bank durch Kontrolle der Börse, über die der MUFG Coin gehandelt wird, massive Preisschwankungen unterbinden kann, sodass die Währung für Einkäufe, Zahlungen und Überweisungen stabil eingesetzt werden kann. Die Idee dahinter lautet, die neue Kryptowährung preislich bei rund JP¥1 zu halten, sie jedoch nicht im Voraus festzuschreiben, um dadurch die Richtlinien für die Ausgabe und Übertragung solcher privaten Gelder in Japan zu umgehen.

Man muss wohl nicht erwähnen, dass die Kryptowährung in freier Wildbahn von globalen Tradern auch für andere Transaktionen genutzt werden kann, wenngleich MUFG die Vision hat, dass ihre Währung nur für stabile Transaktionen in Japan genutzt werden soll. Eine interessante Anwendung für diese Währung ist die Nutzung für Trading Pairs bei Nicht-Fiat-Börsen als Ersatz für USTD, hinter der dann nicht Tether, sondern die grösste Bank Japans steckt.

Bitcoin-getrennte Konten

Berichten nach arbeitet die Bank an einem weiteren Dienst für japanische Kryptowährungshändler, nämlich MUFJ Trust – dieser wird Kundenbestände auf Konten halten, die mit Börsen verknüpft werden können, jedoch ohne das Geld zu senden und damit gleichzeitig die Kontrolle an die Börse abzugeben. Ähnlich wie bei getrennten Konten, die zum Schutze von Devisenhändlern genutzt werden, kann diese Methode das Vermögen des Kunden bei der Bank schützen, falls das Handel treibende Unternehmen gehackt wird oder bankrott geht. Dieser Dienst überwacht die Konten ausserdem auf verdächtige Aktivitäten und ungewöhnliche Transaktionen, die dann für eine Prüfung markiert, statt direkt verarbeitet zu werden.

Dieser Dienst, der zunächst nur für den Bitcoin zur Verfügung stehen wird, soll entweder im April 2018 gestartet werden oder sobald die JFSA den Bitcoin als ein Vermögen anerkennt, das in einem Treuhandfond angelegt werden kann. Laut der Patentanmeldung wäre dies die erste Treuhandvereinbarung für Kryptowährungen überhaupt. Den Schutz des MUFJ Trust zu geniessen, wäre nicht umsonst, aber „Kunden könnten beruhigt sein, dass ihr Vermögen von einer Treuhandbank verwaltet wird“, sagte Noriyuki Hirosue, CEO der Bitbank mit Sitz in Tokio.

Quelle

>> MUFG weaving safety net for bitcoin holders

Von , CC BY-SA 3.0, Link

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