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Kryptohandys: Sichere Handys erobern den Markt!

Kryptohandys

Hochsicherheitssmartphones liegen im Trend und sie ermöglichen es, digitales Geld rund um den Bitcoin sicher über die Blockchain zu transferieren. Während HTC sein neues Blockchain-Handy namens Exodus auf den Markt bringt, präsentiert Sirin Labs sein zweites Kryptohandy für Nutzer mit einem hohen Sicherheitsbedürfnis. Das Finney bietet eine High-End-Ausstattung und ist um ein Vielfaches günstiger als der Vorgänger.

Viele Nutzer legen großen Wert auf Sicherheit, wenn sie mit ihrem Mobiltelefon Zahlungen abwickeln. Aufgrund zahlreicher Schnittstellen, die standardisierte Smartphones ungeschützt bereitstellen, können Cyberkriminelle, Hacker und Geheimdienste auf die sensiblen persönlichen Daten zugreifen und sie missbräuchlich einsetzen. Die High Tech Computer Corporation (HTC) mit Firmensitz in Taiwan kündigte an, in Kürze das Blockchain-Smartphone Exodus herauszugeben und hierdurch die bestehende Lücke für Wirtschaftsakteure und Verbraucher schließen zu wollen. Aber auch das von Briten und Israelis geführte Unternehmen Sirin Labs aus der Schweiz entwickelt Lösungen zum sicheren mobilen Zahlungsverkehr. Hierzu stellte Sirin Labs 2016 das Solarin zum stolzen Preis in Höhe von 20.000 Dollar vor. Am 11. Juli 2018 informierte das Start-up, das seinen Schwerpunkt auf Peer-to-Peer-Technologien richtet, die Medien über das Finney. Hierbei handelt es sich angeblich um ein sicheres Blockchain-Handy, das zum erschwinglicheren Preis von 999 Dollar erhältlich sein soll.

Design und Ausstattung des Finney-Kryptohandys von Sirin Labs

In der offiziellen Präsentation sticht vor allem das futuristische Design ins Auge. Das Magazin CNET kommt zu dem Ergebnis, dass die Integration der Kamera grenzwertig sei und das Krypto-Smartphone über keine Besonderheiten verfüge. Im Video von Sirin Labs kommt der Prototyp mit einem zweiten Display daher, das sich per Hand ausfahren lässt. Die digitale Kryptogeldbörse soll manuell via Touchscreen bedienbar und zwei Zoll groß sein. Dabei hat das Technologieunternehmen offengelassen, in welcher Ausführung es das Finney auf den Markt bringen wird. Im Gegensatz zur einfachen und mit wenigen Klicks zu tätigenden Bestellung bei Amazon oder zum gezielten Einkauf im Fachgeschäft wie Saturn lässt sich das Finney komplizierter beschaffen. Um das Hochsicherheitssmartphone zu kaufen, ist im ersten Schritt eine Anmeldung bei Sirin Labs erforderlich. Weitere Informationen und Instruktionen im Rahmen der Vorbestellung erhalten Kunden per E-Mail.

Technische Daten und Alleinstellungsmerkmale im Überblick

Das Finney von Sirin Labs verfügt über eine hochklassige Ausstattung, die den hohen Preis zum Teil begründet. Zu den High-End-Komponenten gehören unter anderem der Flaggschiff-Prozessor des Typs Snapdragon 845, sechs Gigabyte Arbeitsspeicher (RAM) und ein Touchscreen-Display im 18:9-Format. Die Eigenschaften und Leistungsmerkmale der integrierten Kamera beschreibt der Hersteller im Wesentlichen. Demnach seien zwei Varianten mit einer Auflösung von acht und zwölf Megapixeln verbaut. Zudem soll die Hauptkamera mit einer Blende im Verhältnis von 1:1,8 ausgestattet sein. Das mobile Betriebssystem ist Android 8.1 Oreo und Sirin OS komplettiert den Umfang der bereitgestellten und vorinstallierten Software.

Die wesentlichen Funktionen des Finney-Sicherheitssmartphones erstrecken sich auf die Sicherheitsfeatures. Mithilfe des Hardware-Buttons öffnen und verschließen Nutzer ihr elektronisches Sicherheitsportemonnaie. Zweitens erlaubt die Funktion „Secure P2P Sharing“, direkt Geldbeträge vom eigenen Sicherheitshandy auf das andere Handy des autorisierten Empfängers zu übertragen. Darüber hinaus bietet das Finney von Sirin Labs eine Schnittstelle mit dem Blockchain-Netzwerk, worüber Anwender mit gewünschten Kryptowährungen handeln oder Zahlungen wie in Bitcoin oder Ethereum veranlassen.

Sirin Labs – Finney




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