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EU: Schärfere Gesetze bei Phishing, Skimming und Betrug mit Kryptowährungen beschlossen

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Das Europäische Parlament hat einen Gesetzeswurf vorgestellt, der höhere Strafen für Kartenbetrug, Phishing und Skimming vorsieht. Betrüger sollen deutlich höhere Strafen erhalten.

Neue EU-Gesetze in Planung

Mehr als 1,8 Milliarden Euro werden jährlich durch Zahlungskartenbetrug veruntreut. Verschiedene EU-Gremien haben einen Gesetzesvorschlag präsentiert, um Betrug und Fälschungen mit bargeldlosen Zahlungsmitteln einzudämmen. Zukünftig sollen Kredit- und EC-Karten-Betrüger härter bestraft werden. Ein erster Richtlinienentwurf wurde am Dienstagabend von Vertretern des Europäischen Parlaments unterzeichnet. Erstmals sind auch Transaktionen mit virtuellen Währungen Teil der Gesetzgebung. Betrüger, die künftig auf Bitcoin, Ripple, Ether und Co. setzen, müssen demnach mit mit höheren Strafen rechnen.

Hohe Strafen für E-Mail-Phishing

Die geplante EU-Richtlinie sieht höhere Strafen für E-Mail-Phishing oder Skimming an Bankautomaten und Service-Terminals vor. Bestraft werden sollen nicht nur die Haupttäter, sondern auch Dritte, die Daten weiterverbreiten oder veruntreuen. Wer gefälschte Bezahlinstrumente besitzt, vertreibt oder einsetzt, muss ebenfalls mit höheren Strafen rechnen. Geregelt wurde auch die Nutzung besonders geschützter IT-System: Laut EU-Regelung Systeme, die nicht manipuliert oder geknackt werden dürfen. Dazu zählen also alle Vorrichtungen für Zahlungsvorgänge, ob digital oder physisch.
Die geplanten EU-Gesetze bezüglicher Cyberkriminalität und Phishing sollen europaweit gelten. Je nach Schwere der Delikte sollen Täter künftig mindestens ein bis fünf Jahre Haft erhalten.

Die EU-Vertreter möchten neben einer härteren Bestrafung der Täter außerdem eine bessere Betreuung der Opfer erreichen. Zu den geplanten Maßnahmen zählen psychologische Unterstützung und finanzielle sowie rechtliche Beratungsmöglichkeiten. Bevor die neue Regelung in Kraft tritt, muss sie von Parlamentsplenum und EU-Rat bestätigt werden. Die Umsetzung soll bis spätestens 2021 erfolgen.

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