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Bitcoin-Grafikkarten: Der Markt hat sich abgekühlt

Bitcoin Asien: Grafikarten ausverkauft, Handypicture

Jahrelang haben sich Computerbastler geärgert, dass die Preise für neue und gebrauchte Grafikkarten geradezu Mondpreise erreicht haben. Grund dafür: Crypto-Mining-Farmen haben den Markt leergekauft und so den Preis durch verstärkte Nachfrage in die Höhe schnellen lassen. Zugleich haben insbesondere Jugendliche, deren elektrischer Strom von den Eltern gezahlt wird, jahrelang Bitcoins und andere Internetwährungen geschürft und dafür ebenfalls verstärkt Grafikkarten eingesetzt (diese sind effektiver als CPUs beim Schürfen).

Nachdem nun die Preise für viele Währungen weit weg von ihren Höchstständen sind und der Bitcoin momentan auch nicht mehr das große Medienthema ist, ist der Mining-Boom abgeflaut. Je nach Strompreis lohnt sich das Schürfen von Cryptocurrencies ab einem bestimmten Kurs einfach nicht mehr. Hersteller von Grafikkarten, allen voran die bekannten Marken AMD und Nvida, bekommen die stark gesunkene Nachfrage nun zu spüren. Sie haben die Produktion für die Miner hochgefahren und werden ihre GPUs nun nicht in ausreichendem Maße los.

Nach den Marktforschern von Jon Peddie Research sind im letzten Quartal 2018 2,65 Prozent weniger Grafikkarten im Vergleich zum dritten Quartal ausgeliefert worden. Die Unternehmen AMD mussten 6,8 und Nvidia 7,6 Prozent weniger Absätze melden. Laut Jon Peddie Research soll sich der Negativtrend auf die ersten beiden Quartale des aktuellen Jahres hinziehen. Für Bastler oder Menschen, die sich einen neuen leistungsstarken PC kaufen wollen, bedeuten diese Nachrichten jedoch gute Einkaufspreise.




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