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Bitcoin Chiasso: grünes Licht für Steuerzahlungen in Bitcoin ab Januar 2018

Bitcoin Chiasso

Nach dem Schweizer Bitcoin-Vorreiter Zug hat sich nun auch die Tessiner Gemeinde Chiasso dazu entschlossen, ein Knotenpunkt für FinTech-Unternehmen und Startups zu werden. Der Kanton Zug, mittlerweile auch als «Crypto Valley» bezeichnet, ging bereits im letzten Jahr mit gutem Beispiel voran: Zug akzeptiert Bitcoin- und Ether-Zahlungen für Gebühren der Einwohnerkontrolle. Dieses Pilotprojekt war ein voller Erfolg und wird deshalb weiterhin fortgesetzt.

Die Gemeinde Chiasso — oder besser gesagt: «CryptoPolis» — geht noch einen Schritt weiter als Zug, und zwar indem sie bereits ab Januar 2018 kleinere Steuerzahlungen in Bitcoin in einer Höhe von bis zu 250 Franken akzeptieren wird.

Laut der Stellungnahme von Bruno Arrigoni, Chiassos Bürgermeister, wird seine Gemeinde «nicht nur auf kantonaler oder Schweizer Ebene, sondern auch international als Knotenpunkt für sein technologisches und wirtschaftliches Wachstum anerkannt.» Der Schachzug, Kryptowährungen zu akzeptieren, gehört allem Anschein nach zu Chiassos Strategie nach der Finanzkrise mit dem Ziel, den traditionellen Finanzsektor zu schmälern.
Auffallend ist allerdings bei beiden Orten die Zurückhaltung in Punkto Höchstwert von Bitcoin-Zahlungen: in Zug werden Bitcoins im Umfang von höchstens 200 Franken akzeptiert, in Chiasso nur um 50 Franken mehr.

In diesem Zusammenhang ist nämlich zu bedenken, dass zum Zeitpunkt der Redaktion dieses Artikels ein Bitcoin gut 17’000 Franken war.
Obwohl also die beiden Städte als Standorte für Fans von Digitalen Währungen sowie Startups attraktiv sind und ihre Zukunft gewinnversprechend ist, so macht ihre vorsichtige Haltung durchaus Sinn.

Dies liegt daran, dass der Wert des Bitcoins, genauso wie derjenige aller anderen Virtuellen Währungen, gerade in den letzten Wochen rasant gestiegen ist. Einer der Hauptgründe dafür war zweifelsohne das Verbot der chinesischen Zentralbank von Krypto-Börsengängen, den sogenannten Initial Coin Offerings (ICO). Diese ICOs sind eine neue vielversprechende und zugleich riskante Form der Kapitalbeschaffung, bei welcher auch neue Typen von Tokens geschaffen werden sollen. Weiter droht, dass China den Bitcoin-Handel sogar gänzlich untersagen könnte.

Quelle

>> Swiss Town Zug Continues Allowing Bitcoin Payments for Municipal Services
>> Here’s Who China’s Bitcoin Exchange Ban Reportedly Won’t Affect
>> Beitrag im SRF: Chiasso erfindet sich neu als Cryptopolis

Foto (c) Chiasso, Schweiz Tourismus

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